Knopfwurm-Geschichten: Kleine Abenteuer voller Ritual und Seele

Der Knopfwurm und der silberne Kreis
Es war einmal ein kleiner Knopfwurm, der liebte alles, was sich dreht.
Nicht wild, nicht laut – sondern leise, wie ein Gedanke, der sich entfaltet.
Eines Tages entdeckte er einen silbernen Kreis: einen Grinder aus Metall, glänzend und geduldig.
„Was bist du?“ fragte der Knopfwurm neugierig.
„Ich bin der Anfang eines Rituals,“ antwortete der Kreis. „Ich helfe der Blüte, sich zu öffnen.“
Der Knopfwurm nickte. Er verstand.
Denn auch er öffnete Dinge – Herzen, Gedanken, Geschichten.
Seitdem sitzt er manchmal auf dem Rand des Grinders,
lauscht dem leisen Mahlen
und flüstert:
„Genuss beginnt im Kleinen.“

 

 

 Die dampfende Stille
Der Knopfwurm kroch langsam über den Tisch.
Er war auf der Suche nach etwas –
nicht laut, nicht bunt, sondern still.
Da sah er sie:
Eine Teekanne, rund und ruhig,
aus der leiser Dampf aufstieg wie ein Gedicht.
„Was bist du?“ fragte der Knopfwurm.
„Ich bin Wärme, die wartet,“ sagte die Kanne.
„Ich bin Stille, die du trinken kannst.“
Der Knopfwurm setzte sich daneben,
legte seinen Knoten behutsam auf die Tischplatte
und lauschte dem Flüstern des Dampfes.
So begann ein neues Ritual –
nicht mit Bewegung, sondern mit Ruhe.